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Wieso müssen Teile meines Fußes amputiert werden?

Ursachen für die Amputation
Wieso müssen Teile meines Fußes amputiert werden?
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Wie kann ich beim diabetischen Fußsyndrom eine Amputation vermeiden?

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Nerven bewahren: 10 Regeln, die helfen Amputationen vorzubeugen

Das diabetische Fußsyndrom muss nicht zwangsläufig zur Amputation führen. Je früher es erkannt wird, desto eher lässt sie sich vermeiden oder zumindest verzögern. Das setzt nur eines voraus: Sie müssen die Gefahr ernst nehmen und diszipliniert damit umgehen. Auch, um den diabetischen Fuß oder Folgeamputationen zu verhindern

Schauen, Schuhe, Spezialisten

Auch eine optimale Versorgung und Vorsorge beim diabetischen Fußsyndrom kann nicht alle Fußamputationen verhindern, aber immerhin ließen sich nach Schätzungen des Bundesverbandes der Allgemeinärzte (BDA) 45 bis 85% vermeiden*.

1. Achten Sie gut auf Ihre Füße

2. Prüfen Sie mindestens einmal monatlich das Empfinden in Ihrer Fußsohle und untersuchen Sie den ganzen Fuß mit einem Spiegel auf Verletzungen.

3. Gehen Sie regelmäßig zu den Kontrolluntersuchungen und bitten Sie Ihren Arzt, sich die Füße sehr genau anzuschauen. (Nicht alle Hausärzte kennen die Gefahr).

4. Kaufen Sie richtiges Schuhwerk (nicht eng, Platz für die Zehen, keine „Gesundheitsschuhe“), und benutzen Sie gegebenenfalls spezielle orthopädische Einlagen für Diabetiker.

5. Gehen Sie zur Fußpflege (auch wenn es die Kasse nicht bezahlt) und lassen Sie sich zeigen, wie Sie Ihre Füße selber pflegen können.

6. Pflegen Sie trockene Haut mit Fett- oder Harnstoffcremes.

7. Gehen Sie schon bei den kleinsten Anzeichen von Rissen oder Wunden zum Spezialisten – am besten in eine diabetische Fußambulanz. Warten Sie nicht bis der Zeh schwarz ist oder es aus Ihrem Schuh riecht. Erste Anzeichen sind: trockene Haut, Risse, weniger Gespür im Fuß, Wadenkrämpfe, Pilzinfektionen, Schwielen und warme Füße.

8. Wenn das diabetische Fußsyndrom bei Ihnen schon diagnostiziert wurde, schauen Sie sich Ihre Füße täglich an.

9. Wenn Sie ein diabetisches Fußsyndrom haben, fragen Sie Experten nach speziellen Schuhzurichtungen, Schutzschuhen, Maßschuhen oder Orthesen, um den Fuß zu entlasten.

10. Lassen Sie Wunden nur vom Spezialisten für Diabetes oder Wundheilung behandeln.

 * (Arbeitskreis zur Erarbeitung von diagnostischen und therapeutischen Empfehlungen beim diabetischen Fußsyndrom für die Praxis des Allgemein-mediziners: Manual diabetischer Fuß; Emsdetten 2001, Vorwort Prof. Dr. med. Maximilian Spraul, S.3)